Die Weiterentwicklung des elektronischen Datenaustausches im Meldeverfahren der Sozialversicherung schreitet voran. Trotz der negativen ELENA-Erfahrungen ist der Trend weiterhin ungebrochen, den Austausch von Informationen weitgehend über das Netz abzuwickeln. Formulare, Anträge und Bescheinigungen auf Papier sollen abgeschafft werden.
Arbeitsbescheinigungen elektronisch annehmen - Projekt beginnt
Dieser Trend wird mit dem im Januar gestarteten Projekt „BEA- Bescheinigungen elektronisch annehmen“ weiter vorgesetzt. Ziel dieses Vorhabens ist es, Betrieben zu ermöglichen, die Arbeitsbescheinigung auch elektronisch an die Bundesagentur zu übermitteln.
Bei Beendigung eines Beschäftigungsverhältnisses muss der Arbeitgeber alle Tatsachen bescheinigen, die für die Entscheidung über den Anspruch auf Arbeitslosengeld oder Übergangsgeld des Arbeitnehmers bedeutsam sein können.
Pilotphase der Arbeitsagentur startet im April
Geplant sind für BEA eine Pilotphase ab April 2013 und der Echtbetrieb ab 2014. Ausdrücklich soll die Nutzung des Verfahrens freiwillig sein. Genutzt werden sollen für das Projekt die Datenstrukturen aus dem ELENA-Verfahren.
Fazit von gehaltsabrechnung.de
Mit 2 neuen Projekten (Projekt OMS und Projekt BEA), die teilweise die Datenstrukturen vom ELENA-Verfahren verwenden, wird die Weiterentwicklung des elektronischen Datenaustausches vorangetrieben. Abzuwarten bleibt, ob es wirklich zur Vereinfachung in den SV-Verfahren führen wird.
Quelle: dpa und gehaltsabrechnung.de Redaktion